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Azure Virtual Desktop Hybrid erweitert die cloudnative Desktopvirtualisierung auf die vorhandene lokale Infrastruktur. Der Azure Virtual Desktop-Dienst verbleibt in Azure, während Anwendungen und Desktops lokal gehostet werden. Sitzungshosts müssen Azure Arc-fähig sein. Die Azure Arc-Erweiterung installiert die AVD-Komponenten und registriert das Gerät bei einem Hostpool.
So funktioniert es
Azure Virtual Desktop Hybrid verwendet Azure Arc zum Bereitstellen von AVD-Komponenten und zum Registrieren Ihrer lokalen Computer bei Azure Virtual Desktop in Azure.
Auf hoher Ebene:
Sie stellen einen virtuellen Windows-Computer oder ein monitorloses physisches Gerät in Ihrer lokalen Infrastruktur bereit.
Sie installieren den verbundenen Azure Arc-Computer-Agent auf dem Computer, der ihn bei Azure als Arc-fähigen Server registriert.
Sie führen die Arc-Erweiterung von Azure Virtual Desktop auf dem Arc-fähigen Computer aus. Die Erweiterung installiert die AVD-Software und registriert den Computer bei Azure Virtual Desktop.
Benutzer stellen über die Windows-App eine Verbindung mit dem Sitzungshost her, genauso wie sie eine Verbindung mit jedem beliebigen Azure Virtual Desktop-Sitzungshost herstellen.
Microsoft verwaltet den Azure Virtual Desktop-Dienst in Azure. Sie verwalten die lokalen Computer, das Netzwerk und die Hosting-Infrastruktur.
Wichtige Funktionen
In der Cloud verwalteter Dienst: Microsoft hostet und verwaltet den Azure Virtual Desktop-Dienst in Azure. Sie steuern und verwalten die lokalen Sitzungshosts.
Nutzen Sie Ihre vorhandene Infrastruktur: Verwenden Sie Ihre aktuellen Rechenzentrumsressourcen, um virtuelle Desktops und Remote-Apps zu hosten. Sie können Azure Virtual Desktop-Sitzungshosts auf Ihrem bevorzugten lokalen Hypervisor ausführen, der virtuelle Windows-Computer unterstützt.
Konsistente Benutzererfahrung:Die Windows-App bietet eine konsistente Benutzererfahrung für Azure Virtual Desktop, Azure Virtual Desktop Hybrid und Windows 365.
Unterstützte Betriebssysteme und Lizenzierung
Azure Virtual Desktop Hybrid unterstützt die folgenden Betriebssysteme. Die Lizenzierung besteht aus der Benutzerberechtigung und der Benutzerlizenz des Azure Virtual Desktop-Hybriddiensts.
Betriebssystemunterstützung und Benutzerberechtigungen
Benutzer müssen für ein unterstütztes Betriebssystem lizenziert sein, um auf Azure Virtual Desktop Hybrid zugreifen zu können.
| Betriebssystem | Lizenzierungsmethode | Details |
|---|---|---|
|
Windows Server 2025 Windows Server 2022 Windows Server 2019 Windows Server 2016 |
Remotedesktopdienste (RDS) Clientzugriffslizenz (Client Access License, CAL) mit Software Assurance (pro Benutzer oder pro Gerät) RDS-Benutzerabonnementlizenzen. |
Wird auf virtuellen Computern und physischen Headless-Servern unterstützt. |
|
Windows 11 Enterprise Windows 10 Enterprise |
Microsoft 365 E3, E5, A3, A5, F3, Business Premium, Student Use Benefit Windows Enterprise E3, E5 Windows Education A3, A5 Windows VDA pro Benutzer Preise für den Zugriff pro Benutzer durch Registrierung eines Azure-Abonnements. (Nur für externe kommerzielle Zwecke) |
Wird auf virtuellen Computern unterstützt. Physische Geräte werden nur unterstützt, wenn sie als dedizierte, headlose Sitzungshosts (im Rack oder ähnlich) verwendet werden. Laptops und persönliche PCs werden nicht unterstützt. |
|
Windows 11 Enterprise Mehrfachsitzung Windows 10 Enterprise für mehrere Sitzungen |
Nicht unterstützt auf Azure Virtual Desktop Hybrid. | Nicht unterstützt |
Sitzungshostbereitstellung und Energieverwaltung
Azure Virtual Desktop Hybrid stellt den Status virtueller Maschinen nicht bereit und verwaltet diese nicht, daher werden die folgenden Funktionen nicht unterstützt:
- Energieverwaltung
- Automatisch skalieren
- Starten von VM bei Connect
- Konfiguration des Sitzungshosts
Organisationen sind für die Bereitstellung und Verwaltung ihrer lokalen Sitzungshosts mithilfe von Hypervisor-Tools, Skripts, Partnerlösungen oder anderen Tools verantwortlich.